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Taufe
Herzlichen Glückwunsch!
 
Ich nehme an, Sie sind Eltern geworden, und nun wollen Sie Ihr Kind taufen lassen! Denn sonst würden Sie doch wohl nicht auf diese Seite klicken!
 
Hier ein paar erste Informationen zur Taufe und zum Taufgottesdienst:
 
Durch die Taufe (und den Glauben, der dazu kommen muss) wird man:
  • ein Kind Gottes,
  • in die christliche Gemeinde aufgenommen, man wird also ein Christ oder eine Christin
  • von Sünden und Gottfeindschaft reingewaschen
  • selig (Mk. 16,16)
  • ...
Wenn Sie das alles für Ihr Kind (oder auch sich selbst?) wollen, dann sind Sie hier richtig.
 
Wann wird in Großgarnstadt getauft?
Taufen finden nach einem Beschluss des Kirchenvorstandes grundsätzlich nur noch im sonntäglichen Gemeindegottesdienst und nur in Ausnahmefällen (die Paten wohnen z.B. in Hamburg) an einem Samstag statt (Uhrzeit dann meist nach Wunsch der Taufeltern, 11.00 Uhr oder 14.00 Uhr, und nach Terminplan des Pfarrers).
 
Kosten für die Taufe
Für eine Taufe entstehen grundsätzlich keine Kosten. Eine Spende für einen von Ihnen selbst bestimmten Zweck bleibt Ihnen unbenommen.
Dimissoriale (Genehmigung) für auswärtige Taufe
Wenn der Täufling in einer anderen Kirchengemeinde getauft werden soll als in der Heimatgemeinde, dann benötigen Sie ein sog. Dimissoriale (“Überweisungsschein”) des Heimatpfarrers.
 
Was brauche ich für das Taufgespräch?
Das Stammbuch, Ideen für die Gestaltung des Taufgottesdienstes (z. B. besondere Lieder, Fürbitten durch Eltern, Paten und Verwandte, besondere Geschenke für den Täufling ... , siehe Bild links) sowie ein bisschen Zeit. Der Pate bzw. die Patin braucht eine Patenbescheinigung seiner Heimatgemeinde.
 
Wo gibt´s Taufkerzen?
In Großgarnstadt basteln die Konfirmanden am Ende der Unterrichtseinheit “Taufe” Taufkerzen für die Täuflinge des nächsten Jahres. So bekommt jedes Kind eine einmalige Taufkerze, denn schließlich ist ja auch das Kind einmalig auf dieser Welt.
Sie können aber auch selbst eine Taufkerze herstellen oder kaufen,
Im Gottesdienst wird dann die Taufkerze bei der Familiensegnung angezündet, und natürlich die mitgebrachten Taufkerzen von früher getauften Kindern aus der Verwandtschaft auch (siehe Bild rechts).
 
Taufsprüche
Eine Liste mit möglichen Taufsprüchen finden Sie im Gesangbuch unter dem Stichwort “Taufe” oder natürlich in der Bibel (auf fett gedruckte Textstellen achten!). Auch im Internet können Sie fündig werden, geben Sie in Ihre Suchmaschine einfach “Taufsprüche” ein. Und achten Sie auf die Lutherübersetzung, die klingt oft ein bisschen anders als moderne “Übersetzungen”. Und Luther ist für uns als lutherische Kirchengemeinde massgeblich.
 
Wie läuft eine Taufe ab?
Für evangelische Taufen gibt es in der bayerischen Landeskirche eine einheitliche Agende, die aber Gestaltungsfreiraum lässt . Wir freuen uns, wenn Sie eigene Gestaltungsideen mitbringen (z.B. Musik, Lieder, Gedichte, Gebete, ...). Das können wir (fast immer) in den Taufablauf einbauen (wenn es nicht dem christlichen Glauben widerspricht).
 
Darf man fotografieren?
Ja. Aber man sollte nur einen Fotografen aus der Familie damit beauftragen. Einen, der das auch kann. Sonst wuseln fünf Leute um den Taufstein und um den Altar herum.
Nach dem Gottesdienst kann man sich dann natürlich auch noch zu einem Erinnerungsfoto aufstellen (siehe Bild links).
 
Was ist, wenn beide Eltern nicht Kirchenmitglieder sind?
Auch dann ist eine Taufe möglich. Allerdings muss gewährleistet sein, dass mindestens ein evangelischer Pate vorhanden ist, der verspricht, dafür zu sorgen, dass eine christliche Erziehung stattfinden wird. Ausserdem ist eine Entscheidung des Kirchenvorstands dazu notwendig.
 
Braucht man unbedingt Paten?
Das Patenamt ist ein wichtiges Amt. Kinder haben mit den Paten eine Person an ihrer Seite, die neben den Eltern Verantwortung für sie übernimmt. Deshalb sollen Täuflinge einen Paten haben.
Als Paten kommen nur Mitglieder einer der “Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen” (AcK) angehörenden Kirche in Frage. Das Patenamt ist nämlich ein kirchliches Amt: Die Eltern suchen die Paten aus, aber die Kirche beauftragt mit dem Patenamt.
Es gibt jedoch Situationen, wo gute Paten, die ihr kirchliches Amt ernst nehmen, nicht aufzutreiben sind. Deshalb ermöglicht die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in ihren “Leitlinien kirchlichen Lebens” in solchen Ausnahmefällen jetzt auch Taufen ohne Paten.
 
Erwachsenentaufe
Seit der Grenzöffnung 1989 kommt es häufig vor, dass z. B. Menschen, die in der ehemaligen DDR ohne Kontakte zur Kirche aufgewachsen sind, den Glauben entdecken und sich taufen lassen wollen. Oder dass hier bei uns ungetaufte ältere Kinder am Konfirmandenunterricht teilnehmen und auf den Geschmack gekommen sind, selbst Christ sein zu wollen. Wir freuen uns darüber. Der Taufe geht dann ein mehrstündiger abendlicher Taufunterricht voraus (oder bei älteren Kindern der Konfirmandenunterricht). Erst dann können diese Täuflinge durch die Taufe Christen werden. Sie werden genauso mit Wasser getauft wie kleine Kinder auch. Da sie aber ihr Glaubensbekenntnis selbst sprechen können, braucht man keine Paten mehr.
 
Weitere Fragen?
Habe ich etwas Wichtiges vergessen, was Sie wissen wollten? Haben Sie weitere Fragen? Dann mailen Sie mir einfach:
 
pfarramt.grossgarnstadt@elkb.de